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Laut ASID´07 betrug in der Privatwirtschaft der alten Bundesländer die Netto-Leistung der betrieblichen Altersversorgung (Nettobetrag der eigenen Rente nach Abzug der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, vor einer evtl. Veranlagung zur Einkommensteuer) für Frauen in der Alterskohorte „65 Jahre und älter“ durchschnittlich 213 Euro.
Untersucht man die Höhe der Nettoleistungen der betrieblichen Altersversorgung nach Alterskohorten etwas genauer, dann zeigt sich, dass die Leistungen der betrieblichen Zusatzversorgung – im Gegensatz zur Situation der Männer – einen Abwärtstrend von der ältesten zur jüngsten Gruppe aufweisen. In der jüngsten Kohorte haben Frauen mit durchschnittlichen Nettobeträgen von 220 Euro eine um 10,6% geringere Versorgungsleistung als 85-Jährige und ältere (246 Euro).
Bei der öffentlichen Zusatzversorgung für Frauen in den alten Ländern ist ebenfalls ein Absinken der Leistungen von der ältesten bis hin zur jüngsten Gruppe um 41% zu beobachten (85 Jahre und älter: 345 Euro; 65 bis unter 75 Jahre: 238 Euro).
TNS Infratest Sozialforschung hat 2007 zum sechsten Mal nach 1986, 1992, 1995, 1999 und 2003 im Auftrag des BMAS eine breit angelegte repräsentative Untersuchung zur Alterssicherung in Deutschland durchgeführt. Bei der empirischen Untersuchung „Alterssicherung in Deutschland 2007 (ASID´07)“ wurden insgesamt 28.896 Personen ab 55 Jahren befragt. Hiervon entfallen 7.904 auf Männer und 10.796 auf Frauen in den alten Ländern. Weitere 3.984 Männer und 6.212 Frauen aus den neuen Bundesländern vervollständigen den Gesamtdatensatz.
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