Die Kreditinstitute in Deutschland haben im Jahr 2009 4,746 Mrd. Euro für betriebliche Alters-versorgung aufgewendet – dies entspricht 10,6% des Personalaufwands. Dies ergab eine Studie der Deutschen Bundesbank über die Ertragslage der Kreditinstitute, zu der 1.819 Kreditinstitute berichtet hatten.
Im Jahr 2009 betrug der Personalaufwand der Kreditinstitute insgesamt 44,961 Mrd. Euro. Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus dem Block „Löhne und Gehälter“ sowie dem Block „Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung“. Zu den sozialen Abgaben gehören die Beiträge zu den Sozialversicherungszweigen und an die Berufs-genossenschaften. Dabei entfielen im Jahr 2009 34,538 Mrd. Euro auf Löhne und Gehälter (76,8% des Personalaufwands). Auf die „Sozialen Abgaben und Aufwendungen für (betriebliche) Altersversorgung und Unterstützung“ entfielen 10,423 Mrd. Euro (23,2% des Personalaufwands oder 30,2% der Löhne und Gehälter).
Die jährlichen Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung sind zwischen 1999 und 2009 von 3,53 Mrd. Euro auf (vorläufige) 4,746 Mrd. Euro (+35,0%) gestiegen. Der Anteil der Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung am gesamten Personalaufwand hat sich um 1,5 Prozentpunkte auf 10,6% erhöht. Im Jahr 2006 betrug der Anteil etwas mehr: 10,9%.
Auffallend ist der starke Rückgang der Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung von 2006 auf 2007. Ein Grund dafür ist - nach Informationen der Deutschen Bundesbank - darin zu sehen, dass im Jahr 2006 eine Absenkung des Abzinsungssatzes für Pensionsrückstellungen stattfand, der in diesem Jahr zu erhöhten Einstellungen in die Pensionsrückstellungen geführt hat. So seien bei vielen Bankengruppen in vorausgegangenen Jahren diese Rückstellungen vermehrt dotiert worden. Dadurch erscheine der Wert für 2007 (stark) vermindert.
Die Personalaufwendungen sind 2009 gegenüber dem Vorjahr um 7,0% auf 44,961 Mrd. gestiegen. Der Zuwachs - trotz leicht rückläufigen Beschäftigtenzahl (646.650 im Jahr 2009, nach 657.850 im Vorjahr) – dürfte vor allem mit dem Anstieg der variablen und erfolgsabhängigen Gehalts-bestandteile zu erklären sein.




