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D. a) AV 2015: Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (ohne ZÖD) nach Unternehmensgröße

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte von 25 bis unter 65 Jahren (in Prozent, Stand: Jan. 2017)

12.06.2017

Auch  die Arbeitnehmerbefragung AV 2015 zeigt, dass der bAV-Verbreitungsgrad in der Privatwirtschaft neben der Branche auch von der Unternehmensgröße abhängt. So lässt sich im Durchschnitt ein positiver Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und bAV-Verbreitung feststellen: Von Größenklasse zu Größenklasse steigt die bAV-Quote, und zwar von 25% bei Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern bis hin zu 55% bei Unternehmen mit 1000 und mehr Beschäftigten. Dabei bestehen erhebliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Während sich in den kleinsten Unternehmen die Verbreitungsquoten kaum zwischen Männern (26%) und Frauen (25%) unterscheiden, nimmt der Anteil mit steigender Unternehmensgröße bei den Männern in stärkerem Maße zu als bei Frauen.

Das BMAS hat TNS Infratest Sozialforschung 2015 mit der Durchführung einer Untersuchung zur "Verbreitung der Altersvorsorge 2015" (AV 2015) beauftragt. Mit der AV 2015 wird – zum zweiten Mal nach der AV 2011 – auf Basis einer schriftlichen Befragung von (netto) 10.992 Personen ein differenziertes Bild der obligatorischen und zusätzlichen Vorsorge der 25- bis unter 65-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erstellt. Damit wird u. a. die "Arbeitgeber- und Trägerbefragung zur Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung" (BAV 2015) um Informationen zur individuellen Kumulation der (zusätzlichen) Altersvorsorgeanwartschaften sowie zur soziodemografischen Struktur der Anwärter und Nichtanwärter ergänzt.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2017): Verbreitung der Altersvorsorge 2015 (AV 2015), Endbericht; Untersuchung durchgeführt von TNS Infratest Sozialforschung, München, November 2016; Forschungsbericht 476, Abb. 1-3 auf S. 30