D. a) Personenbefragung (AV 2023): Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (ohne ZÖD) nach Unternehmensgröße
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte von 25 bis unter 67 Jahren (in Prozent) (Stand: Januar 2025)
31.03.2025
31.03.2025
Analog zur Arbeitgeber- und Trägerbefragung (BAV 2023) zeigt auch die aktuelle Ausgabe der Personenbefragung (AV 2023), dass der bAV-Verbreitungsgrad in der Privatwirtschaft neben der Branche maßgeblich von der Unternehmensgröße abhängt: Je größer das Unternehmen, desto höher der Anteil von Befragten mit einer Versorgungszusage. Liegt er bei 26% bei Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern, klettert er auf 74% bei Unternehmen mit über 1000 Beschäftigten.
Abweichungen gibt es zwischen den Geschlechtern. In den kleinsten Unternehmen (bis 10 Mitarbeiter) unterscheidet sich die Verbreitungsquote bei Frauen (24%) und Männern (28%) um 4 Prozentpunkte, in der Größenklasse von 10 bis 49 Mitarbeiter sogar um 7 Prozentpunkte (40% Frauen und 33% Männer). In den oberen Größenklassen egalisieren sich die Unterschiede: Männer: (74%), Frauen: (75%).
Hintergrund: Das BMAS hat Verian (damals noch als Kantar Public firmierend) im Jahr 2023 mit der Durchführung einer Untersuchung zur "Verbreitung der Altersvorsorge 2023" (AV 2023) beauftragt. Mit der AV 2023 wird – zum vierten Mal nach der AV 2011 – auf Basis einer schriftlichen Befragung von (netto) 9.948 Personen ein differenziertes Bild der obligatorischen und zusätzlichen Vorsorge der 25- bis unter 67-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erstellt. Im Mittelpunkt der AV 2023 steht der aktuelle Erwerb von Anwartschaften in den drei Säulen der Alterssicherung. Damit wird u. a. die "Arbeitgeber- und Trägerbefragung zur Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung" (BAV 2023) um Informationen zur individuellen Kumulation der (zusätzlichen) Altersvorsorgeanwartschaften sowie zur soziodemografischen Struktur der Anwärter und Nichtanwärter ergänzt.