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F. b) BMF: Riester-Rente in den Jahren 2016 und 2017 – Struktur der Gesamtbeiträge nach Anbietertypen

(Stand: Mai 2020)

25.11.2020

Eine Auswertung der Statistik zur Riester-Förderung durch das Bundesministerium der Finanzen zu den Gesamtbeiträgen (= Summe der Eigenbeiträge der Förderberechtigten und gewährten Zulagen) nach Anbietertypen zeigt auch für das Jahr 2017, wie bereits in den Vorjahren, den dominierenden Anteil der Versicherungen (2016: 56,3%; 2017: 55,6%).

Beim Anbietertyp „Versicherung“ kann es sich um eine privat abgeschlossene Riester-Renten-versicherung, theoretisch aber auch um eine Direktversicherung, also um bAV, handeln. Auffallend ist der seit Jahren stetig wachsende Anteil der Bausparkassen. Infolge des Eigenheimrentengesetzes vom Juli 2008 hat sich die Zahl der Anlegertypen erhöht, d.h. auch Bausparkassen und Wohnungsbaugenossenschaften können Riester-Verträge anbieten. Mit 17,3% (2017) und 16,5% (2016) liegen Bausparkassen nun auf dem zweiten Platz der Anbieter, vor den Kapitalgesellschaften mit 16,1% (2017) bzw. 16,3% (2016). 

Vergleicht man den Anteil der Pensionskassen an den Gesamtbeiträgen nach Beitragsjahren (2005: 6,3%, 2006: 3,7%, 2007: 2,9%), stellt man einen starken relativen Rückgang fest. Der Anteil der Pensionskassen hat bis 2017 auf 2,2% abgenommen. Auch der Anteil der Zusatzversorgungskassen ist niedrig (2017: 2,1%; 2016: 1,9%). Eine noch geringere Rolle spielen die Pensionsfonds (2017 und 2016: 0,0%). 

Über alle Anbietertypen hinweg wurden im Beitragsjahr 2017 in einen geförderten Riester-Vertrag durchschnittlich 1.009,41 Euro an Gesamtbeiträgen eingezahlt. Im Jahr 2014 waren es im Durchschnitt erst 925,49 Euro.