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A. a) Bundesbank: Ansprüche von privaten Haushalten aus Rückstellungen bei Alterssicherungssystemen, Lebensversicherungen und Nicht-Lebensversicherungen in Mrd. Euro (2015 - 2020)

(Stand: Juni 2021)

10.08.2021

Die Ansprüche der privaten Haushalte an Versicherungs-, Alterssicherungs- und Standardgarantie-Systeme summierten sich im Jahr 2020 - laut Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank - auf 2.457,9 Mrd. Euro. Das war immerhin ein Anteil von 35,4% an ihrem gesamten Geldvermögen in Höhe von 6.950 Mrd. Euro. Diesem standen Verbindlichkeiten in Höhe von 1.960,0 Mrd. Euro gegenüber. Das Nettogeldvermögen der privaten Haushalte belief sich somit auf 4.990 Mrd. Euro.

Der größte Aktiv-Posten entfiel mit 2.809 Mrd. Euro (Anteil: 40,4%) auf Bargeld und Einlagen. Ein großer Aktiv-Posten mit 1.094,9 Mrd. Euro (Anteil: 15,8%) entfiel auf Ansprüche aus Rückstellungen bei Lebensversicherungen. Die Ansprüche aus Rückstellungen bei Alterssicherungssystemen, Ansprüche von Alterssicherungssystemen an die Träger von Alterssicherungssystemen und auf andere Leistungen als Alterssicherungsleistungen betrugen im Jahr 2020 949,1 Mrd. Euro. Von 2015 bis 2020 sind diese Ansprüche um 21,9% von 778,9 Mrd. Euro auf 949,1 Mrd. Euro gestiegen. Im selben Zeitraum sind die  Ansprüche gegenüber Lebensversicherungen von 919,5 Mrd. Euro um 19,1% auf 1.094,9 Mrd. Euro angestiegen. Die Ansprüche  aus Rückstellungen  bei Nicht-Lebensversicherungen sind von 324,3 Mrd. Euro auf 413,8 Mrd. Euro und somit um 27,6% gestiegen

Quelle: Deutsche Bundesbank (2021): Statistische Fachreihe: „Finanzierungsrechnung“. Ergebnisse der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung für Deutschland 2015-2020, S. 50f.