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Expertengruppe legt Vorschläge zur Vollendung der Kapitalmarktunion vor

„Pension dashboard“, europaweites Tracking, Förderung von Auto-Enrolment

11.06.2020

Eine im November 2019 von der EU-Kommission einberufene Expertengruppe („High Level Forum: The future of the Capital Markets Unions“) hat am 10. Juni 2020 ihren Abschlussbericht mit 17 Empfehlungen zur Vollendung der Kapitalmarktunion vorgelegt.

Das 28-köpfige Expertengremium (Link zur Mitgliederliste) hat auch Empfehlungen zur Altersvorsorge ausgesprochen (Kapitel C. 11, Seite 85), darunter

  • die Einrichtung eines „pension dashboards“, das anhand von Indikatoren die von den Mitgliedstaaten erzielten Fortschritte in Bezug auf die Nachhaltigkeit und Angemessenheit der Renten in allen drei Säulen nachverfolgen soll.
  • Einrichtung eines europaweiten „Pension Trackings“ für Ansprüche aus der zweiten und dritten Säule,
  • die politische Förderung von Modellen der automatischen Einbeziehung („Auto-enrolment“).

Der europäische Dachverband der aba, PensionsEurope, hat den Bericht in einer ersten Reaktion begrüßt und seine Unterstützung für die Verwirklichung der Kapitalmarktunion bekräftigt. In einer Pressemitteilung wird betont, dass Altersvorsorgeeinrichtungen funktionsfähige und integrierte Kapitalmärkte benötigen, um ihren Mitgliedern und Begünstigten gute Renten bieten zu können.

Die aba wird den Abschlussbericht in ihren zuständigen Gremien bewerten und die Berichterstattung an dieser Stelle fortsetzen. Ende Jahr 2019 hatte die aba aus Anlass der Veröffentlichung des Berichts einer weiteren Expertengruppe („Next CMU High-Levelgroup“), die in Teilen zu ähnlichen Ergebnissen gelangte, ein Hintergrundpapier veröffentlicht, das im Mitgliederbereich der aba-Website unter "Fachinformationen" zu finden ist.

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