EbAV, DORA und Wirtschaftsprüfer: Ergebnisse der aba-Umfrage
22.06.2026
Die Ergebnisse der im April 2026 durchgeführten Umfrage unter EbAV mit verschiedenen Fragen rund um „EbAV, DORA und Wirtschaftsprüfer“ hat Herr Jens Sattler (Conitas GmbH, Leitungs-Trio des aba-Fachausschuss Digitalisierung) auf der aba-Jahrestagung im Mai 2026 vorgestellt.
Die Folien mit zentralen Erkenntnissen und ersten Handlungsempfehlungen wurden gezeigt und werden hier auszugsweise veröffentlicht. Die Auswertung beruht auf Teilnahmen von 52 Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (82,9% Teilnahmequote unter EbAV mit einer Bilanzsumme von mehr als 1 Mrd. Euro).
Als zentrale Ergebnisse zeigen sich:
- ein fortgeschrittener Umsetzungsstand in der Selbsteinschätzung der Umfrageteilnehmer,
- hohe Umsetzungskosten für die DORA-Anforderungen (global betrachtet),
- bei fast allen EbAV ein starker Anstieg der Kosten für die Abschlussprüfung durch die Ausweitung des Prüfungsumfangs auf die Einhaltung der DORA-VO (§ 35 Abs. 1 Nr. 10 VAG),
- die Wahrnehmung vieler Anforderungen als für EbAV unverhältnismäßig; viele Umfrageteilnehmer sind der Auffassung, dass erhebliche Mehrkosten vermeidbar wären, ohne die Normziele der DORA-Verordnung zu gefährden.
Die Handlungsempfehlungen zielen vorrangig auf die Vermeidung von Doppelprüfungen, die Gewährleistung einheitlicher, EbAV-spezifischer Prüfungsvorgaben sowie auf einen Fokus auf IKT-Resilienz und IKT-Sicherheit in einer sachgerechten und wirksamen Art und Weise.
Die aba dankt allen EbAV, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Eine ausführlichere Darstellung der Umfrageergebnisse erfolgt bis September 2026 im Mitgliederbereich der aba-Website.

