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PensionsEurope Jahreskonferenz 2025 – mit der aba

15.04.2025

Die PensionsEurope Jahreskonferenz 2025 fand am 10. April 2025 in der rumänischen Nationalbank in Bukarest statt.

Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der aba, ging als Interims-Vorstandsvorsitzender von PensionsEurope in seiner Eröffnungsrede auf die aktuell schwierige geopolitische und wirtschaftliche Lage und deren Auswirkungen auf Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung ein („Uncertainty becomes the new certainty“). Angesichts der demografischen Entwicklung sollte die ergänzende Altersversorgung künftig eine größere Rolle bei der Bereitstellung einer angemessenen Altersversorgung spielen. PensionsEurope begrüße daher das von der EU-Kommission angekündigte „Rentenpaket“, das die Mitgliedstaaten passend zu vorhandenen Herausforderungen und Systemen umsetzen sollten.

Zum Schwerpunkt „Building Bridges: Pensions and The Savings and Investment Union“ führte Tilman Lüder, EU-Kommission, GD FISMA, Referatsleiter Insurance and Pensions, ein. In der EU-Strategie zu Spar- und Investitionsunion ist für Q4 2025 die Überarbeitung der PEPP-Verordnung und der Aufsichts-Richtlinie EbAV II angekündigt. Die EU-Kommission werde im Mai 2025 eine achtwöchtige Konsultation – inkl. eines Workshops mit Stakeholdern Anfang Juni 2025 – durchführen. Als zentrales Problem bei den Anbietern von Altersversorgung sieht er die mangelnde Größe („lack of scale“), die eine Anlage in risikoreichere Anlageklassen erschwere.

In der anschließenden Paneldiskussion stellte Beate Petry, BASF und designierte aba-Vorstandsvorsitzende, die aktuelle Situation der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland dar. Notwendig sei v.a. ihr Ausbau für Bezieher niedriger Einkommen und für Arbeitnehmer in KMU. Um diese Arbeitnehmer in die betriebliche Altersversorgung zu bekommen, sei das von der EU-Kommission vorgesehene Instrument der automatischen Einbeziehung nicht per se das beste Instrument. Tarifvereinbarungen und eine Beziehung in Sozialpartnermodelle seien hier häufig der bessere Weg. Angesichts der Vielfalt in den Mitgliedstaaten im Bereich Renten sieht Beate Petry keine "one size fits all" Lösungen in der EU und forderte Tilman Lüder auf, vorrangig mit den Mitgliedstaaten zu sprechen.

 Im Rahmen des Panels „Making Pensions Pay Off“ wurde der neue PensionsEurope Bericht "Decumulation in Focus: Understanding the Payout Phase"  vorgestellt und diskutiert.

Link zur PE-Presseerklärung zum Bericht

 

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Zeitangaben zum Video


Eröffnung


Session 1 – Making Pensions Pay Off Keynote speech


Session 2 – Building Bridges: Pensions and The Savings and Investments Union Keynote speech


Session 3 – The Potential of Infrastructure as an Asset Class Keynote speech


Session 4 – What does AI bring to Investing


Closing Remarks