normal keine LG

Bericht zur Lage von Beate Petry

aba-Jahrestagung vom 12. Mai 2026

29.05.2026

„Früher galt immer: 'Nach der Reform ist vor der Reform', daran hatte man sich gewöhnt. Neuerdings gilt: 'Während der Reform ist schon wieder mitten in der nächsten Reform'“.
Mit diesen Worten leitete Beate Petry, Vorstandsvorsitzende der aba, ihren Bericht zur Eröffnung der aba-Jahrestagung am 12. Mai 2025 ein.

Petry wünscht sich vom Gesetzgeber bei Reformen einen säulenübergreifenden Blick auf die Altersversorgung in Deutschland und fordert eine Ausrichtung der Alterssicherungspolitik auf einen starken dualen Kern aus gesetzlicher und betrieblicher Altersversorgung, wo erwünscht und möglich ergänzt durch eine private Altersvorsorge und ggf. zusätzlich durch Vermögensbildung.

Der Bericht zur Lage kann hier in ganzer Länge als Video abgerufen werden.

0:00 bis 04:00 Minuten
Begrüßung der Teilnehmer, Überblick über das anstehende Programm der aba-Jahrestagung.

04:00 bis 06:18 Minuten
Einleitende Bemerkungen zu aktuellen Reformen im Bereich der Altersversorgung.

06:18 bis 11:35 Minuten
Bewertung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes II, Anmerkungen zu darin enthaltenen und weiteren denkbaren Maßnahmen zur Entbürokratisierung, Ausführungen zu praktischen Aspekten der Anwendung der DORA-Verordnung und zur bevorstehenden Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie.

11:35 bis 15:20 Minuten
Bewertung des Altersvorsorgereformgesetzes und zu möglichen Auswirkungen auf die betriebliche Altersversorgung sowie zum Stellenwert lebenslanger Leistungen.

15:20 bis 24:00 Minuten
Bewertung des Auftrags der Alterssicherungskommission, daraus sich ergebende Chancen für die betriebliche Altersversorgung sowie von aktuellen Vorschlägen für mehr Verbindlichkeit im Bereich der betrieblichen Altersversorgung (bis hin zu einem Obligatorium); ferner: Ausführungen zu möglichen Zielkonflikten zwischen einer von der Politik gewollten Mobilisierung von Kapital für die Realwirtschaft und dem Versorgungsauftrag der betrieblichen Altersversorgung, einen Beitrag zur Sicherung des Lebensstandards im Alter zu leisten.

24:00 bis 30:00 Minuten
Blick nach Brüssel und Anmerkungen zum Zusatzrentenpaket mit Vorschlägen für Reformen der EbAV‑II‑Richtlinie und der PEPP-Verordnung, Fokus hierbei auf die Kritik an dem Widerspruch zwischen dem allgemeinen politischen Bekenntnis zu „weniger Bürokratie“ und einer mit dem Richtlinienvorschlag zur Reform der EbAV‑II‑RL verfolgten Intensivierung der Regulierung und einer Angleichung an Standards der Versicherungsregulierung; klar abzulehnen aus Sicht der aba: ein „Scaling up“ – eine Marktkonsolidierung mit dem Ziel „weniger, dafür größere EbAV“.

.

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Erst wenn Sie hier klicken, erlauben Sie uns, Daten von Dritt-Anbieter-Servern zu laden.

mehr zum Datenschutz