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F. c) ZfA: Riester-Rente in den Jahren 2014 und 2015 – Struktur der Gesamtbeiträge nach Anbietertypen

(Stand: Jan. 2019)

14.11.2020

Eine Auswertung der Statistik der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) zu den Gesamtbeiträgen (= Summe der Eigenbeiträge der Förderberechtigten und gewährten Zulagen) nach Anbietertypen zeigt auch für das Jahr 2015, wie bereits in den Vorjahren, den dominierenden Anteil der Versicherungen (2015: 57,4%; 2014: 58,8%). Beim Anbietertyp „Versicherung“ kann es sich um eine privat abgeschlossene Riester-Rentenversicherung, theoretisch aber auch um eine Direktversicherung, also um eine Form der bAV, handeln. Faktisch dürfte es sich aber aufgrund der bisher doppelten Verbeitragung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in der Beitrags- und Leistungsphase nur in Ausnahmefällen um Direktversicherungen handeln. Vergleicht man den Anteil der Pensionskassen an den Gesamtbeiträgen nach Beitragsjahren (2005: 6,3%, 2006: 3,7%, 2007: 2,9%), stellt man einen starken relativen Rückgang fest. Der Anteil der Pensionskassen hat bis 2015 auf 2,1% abgenommen. Auch der Anteil der Zusatzversorgungskassen ist rückläufig (2014: 1,9%; 2015: 1,8%). Eine noch geringere Rolle spielen die Pensionsfonds (2014 und 2015: 0,1%). Infolge des Eigenheimrentengesetzes vom Juli 2008 hat sich die Zahl der Anlegertypen erhöht, d.h. auch Bausparkassen und Wohnungsbaugenossenschaften können Riester-Verträge anbieten. Die Bausparkassen hatten im Jahr 2014 schon einen Anteil von 13,7% erreicht. Im Jahr 2015 betrug der Anteil bereits 15,4%. Über alle Anbietertypen hinweg wurden im Beitragsjahr 2015 in einen geförderten Riester-Vertrag durchschnittlich 959,06 Euro an Gesamtbeiträgen eingezahlt. Im Jahr 2014 waren es im Durchschnitt 925,49 Euro.