b) Kreditinstitute in Deutschland - Entwicklung der Aufwendungen für Altersversorgung (2013-2023) - in Mrd. Euro -
(Stand: Sept. 2024)
19.11.2025
19.11.2025
Die berichtenden Kreditinstitute in Deutschland haben im Jahr 2023 geschätzte 4,1 Mrd. Euro für Altersversorgung aufgewendet – dies entspricht 8,4% des Personalaufwands. Dies ergab eine Studie der Deutschen Bundesbank über die Ertragslage der Kreditinstitute, zu der 1.240 Kreditinstitute berichtet hatten.
Im Jahr 2023 betrug der Personalaufwand der berichtenden Kreditinstitute insgesamt 46,6 Mrd. Euro. Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus dem Block „Löhne und Gehälter“ sowie dem Block „Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung“. Zu den sozialen Abgaben gehören die Beiträge zu den Sozialversicherungszweigen und an die Berufsgenossenschaften. Es entfielen im Jahr 2023 38,2 Mrd. Euro auf Löhne und Gehälter (78,6% des Personalaufwands). 10,4 Mrd. Euro entfielen auf „Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung“ (21,4% des Personalaufwands). Die Quote für die Altersversorgung allein betrug 8,4% (4,1 Mrd. Euro).
Langfristvergleiche der jährlichen Aufwendungen für Altersversorgung zwischen 2013 und 2021 sind nicht möglich. Denn 2013 betrug die Zahl der berichtenden Institute 1.748 und 2021 wurden die Angaben von nur 1.358 Instituten erfasst.
Angaben zu den Größenverhältnissen innerhalb des Jahres 2013 sind jedoch möglich. Vom Personalaufwand in Höhe von 43,8 Mrd. Euro entfielen damals 35,2 Mrd. Euro auf Löhne und Gehälter, das waren 80,4%. Die „sozialen Abgaben und Aufwendungen Für Altersversorgung und Unterstützung“ betrugen zusammen 8,6 Mrd. Euro. Umgerechnet waren das 19,6% gemessen am Personalaufwand. Die Aufwendungen für Altersversorgung allein betrug 2,9 Mrd. Euro (6,6%).