a) Gesetzliche Insolvenzsicherung
Sicherungsfälle und Schadenvolumen beim PSV 1975-2025 (Stand: April 2026)
25.08.2026
25.08.2026
Die Zahl der Sicherungsfälle, bei denen der Pensions-Sicherungs-Verein VVaG (www.psvag.de) bei der Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung einspringen musste, betrug 614 im Jahr 2025 nach 504 im Jahr 2024. Somit stieg die Zahl der Sicherungsfälle gegenüber dem Vorjahr um 21,8%. Das Schadenvolumen lag im Jahr 2025 mit 653 Mio. Euro um 7,1 % unter dem Schadenvolumen des Vorjahres (703,0 Mio. Euro). Das größte Schadenvolumen in der Geschichte des PSVaG schlug mit 4.356,3 Mio. Euro im Jahr 2009 zu Buche. Die Anzahl der vom PSVaG neu zu sichernden Renten lag 2025 bei 11.700 und die der unverfallbaren Anwartschaften bei 25.800.
Ende 2025 waren beim PSVaG 104.200 (Vorjahr: 103.050) deutsche und luxemburgische Arbeitgeber mit insolvenzsicherungspflichtiger betrieblicher Altersversorgung als Mitglieder gemeldet. Sie bringen aufgrund öffentlich-rechtlicher Verpflichtung auch die Mittel für die Durchführung der Insolvenzsicherung auf.
Der Beitragssatz betrug für das Geschäftsjahr 2025 1,2 Promille (2024: 0,4 Promille). Dieser Beitragssatz war zu beziehen auf die von den Mitgliedsunternehmen gemeldete Beitragsbemessungsgrundlage in Höhe von insgesamt 402 Mrd. Euro. Der gewichtete durchschnittliche Beitragssatz für die letzten zehn Jahre liegt er bei 1,9 Promille.
Der PSVaG nennt als Ursachen für den weiterhin unterhalb des langjährigen Durchschnitts liegenden Beitragssatz u.a.: ein mittlerweile normalisiertes Insolvenzgeschehen, ein insgesamt freundliches Kapitalmarktumfeld und die Auflösung der vorjährigen Rückstellung für Beitragsrückerstattung.