normal keine LG

b) Sozialbericht 2017: Leistungen der Arbeitgeber zur betrieblichen Altersversorgung und zur Zusatzversorgung im Öffentlichen Dienst

In Mrd. Euro (Stand: August 2017)

02.06.2020

Die Leistungen zur betrieblichen Altersversorgung (ohne Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst) sind – laut Sozialbericht 2017, in dem das BMAS über die zentralen sozialpolitischen Handlungsfelder in der laufenden Legislaturperiode informiert – in den Jahren 2012 bis 2016 von 25,3 Mrd. Euro auf geschätzte 26,8 Mrd. Euro angestiegen, was einem Plus von 5,9% entspricht.

Die Leistungen zur Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst sind im gleichen Zeitraum von 10,1 Mrd. Euro auf geschätzte 11,0 Mrd. Euro angestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,9%. Der Zuwachs bei der Zusatzversorgung lässt sich zum einen auf die spezifische Altersstruktur der Beschäftigten im öffentlichen Dienst und zum anderen auf die steigende Lebenserwartung der Begünstigten zurückführen.

Der Gesamtanteil der Institution „betriebliche Altersversorgung (inklusive Zusatzversorgung öffentlicher Dienst)“ am Sozialbudget betrug im Jahr 2016 geschätzte 38,9 Mrd. Euro und somit insgesamt rd. 4,2% des Sozialbudgets. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt lag der Anteil bei rd. 1,2%.

In der Privatwirtschaft lassen sich die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung für das Jahr 2016 wie folgt zuordnen: Direktzusagen, Unterstützungskassen und Pensionsfonds (20,2 Mrd. Euro), Pensionskassen (4,0 Mrd. Euro) sowie Direktversicherungen (1,9 Mrd. Euro).

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2017): Sozialbericht 2017, S. 229, Tab. 28