D. c) Personenbefragung (AV 2023): Durchschnittliche Höhe der Eigenbeiträge in bAV aller sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter von 25 bis 67 Jahre
(in Euro/Monat und in % des Bruttolohns/-gehalts) (Stand: Januar 2025)
31.03.2025
31.03.2025
Die Personenbefragung (AV 2023) zeigt, dass die Höhe der arbeitnehmerfinanzierten bAV in positiver Korrelation zu steigenden Bruttolöhnen und Gehältern steht. In der kleinsten Einkommensklasse (bis unter 1.500 Euro) werden von den Beschäftigten 54 Euro an Beiträgen geleistet, in der höchsten Einkommensklasse (5.500 Euro und mehr) bereits 199 Euro. Somit gilt: Je höher der Monatslohn, umso höher die Beiträge der Beschäftigten zur bAV. Im Durchschnitt betragen die monatlichen Arbeitnehmerbeiträge 114 Euro (2,9% des Bruttoeinkommens); konkret: 130 € bei Männern (2,8%) und 96 € bei Frauen (3,0%). Die Untersuchung zeigt weiterhin, dass die Beitragshöhe der arbeitnehmerfinanzierten bAV abhängig ist vom Geschlecht, dem Alter der Beschäftigten, der Anzahl der Kinder im Haushalt, dem beruflichen Bildungsabschluss, dem Erwerbsumfang, der Staatsangehörigkeit und ob es sich um einen Beschäftigten in den neuen oder alten Bundesländern handelt.
Ein Vergleich der in AV 2023 veröffentlichten Höhe der Eigenbeiträge mit Werten aus früheren Personen befragungen ist nur eingeschränkt möglich. Bis einschließlich der AV 2019 wurden die Eigenbeiträge jeweils getrennt für bAV ohne Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes (ZÖD) bzw. nur für die ZÖD ermittelt. Ursächlich hierfür war vermutlich, dass Arbeitgeberbeiträge im Bereich der Zusatzversorgung oftmals höher sind als im Bereich der Privatwirtschaft und im Bereich der „Pflichtversicherung“ der ZÖD bis zu 100% erreichen können. Eigenbeiträge von Beschäftigten spielen in solchen Fällen bei Angeboten einer „freiwilligen Höherversicherung“ eine größere Rolle. Die getrennte Auswertung wurde in der AV 2023 aber nicht fortgesetzt.
Weitere Informationen zu der BMAS-Studienreihe „Verbreitung der Altersvorsorge“ (Personenbefragung) finden sich in den Statistiken mit der Nummerierung 2Da und 2Db.