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d) Deckungsmittel der betrieblichen Altersversorgung - relative Entwicklung seit 1990

Werte bis 1995 in Mrd. DM, ab 2000 in Mrd. Euro (Stand: Juni 2020)

29.06.2020

Die Deckungsmittel der betrieblichen Altersversorgung sind seit 1990 von 380 Mrd. DM auf 631 Mrd. Euro in 2018 angewachsen. Die Deckungsmittel sind damit – unter Berücksichtigung einer Umrechnung in Euro – um 225% angestiegen.

Die Anteile der Deckungsmittel nach den einzelnen Durchführungswegen haben sich seit 1990 unterschiedlich entwickelt: So verringerte sich der Anteil der Direktzusagen auf 48,5% um 10,7 Prozentpunkte (1990: 225 Mrd. DM; 2018: 305,9 Mrd. Euro) und jener der Pensionskassen mit 27,7% stieg um 6,6 Prozentpunkte (1990: 80 Mrd. DM; 2018: 174,9 Mrd. Euro) an den gesamten Deckungsmitteln. Die Direktversicherungen steigerten ihren Anteil an den Deckungsmitteln mit 10,9% um 0,4 Prozentpunkte (1990: 40 Mrd. DM; 2018: 68,6 Mrd. Euro). Der Anteil der Unterstützungskassen fiel um 3,4 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent (1990: 35 Mrd. DM; 2018: 36,9 Mrd. Euro).

2005 betrugen die Deckungsmittel bei den Pensionsfonds 1,2 Mrd. Euro. Im Jahr 2018 waren es 44,7 Mrd. Euro und somit mehr als 37-mal so viel. Der Anteil der Pensionsfonds an den gesamten Deckungsmittel 2018 betrug 7,1%.

Quellen: Klein R. (2020): Die Deckungsmittel der betrieblichen Altersversorgung in 2018, in: Betriebliche Altersversorgung, Heft 4/2020, S. 316f. und Schwind J. in div. weiteren BetrAV-Ausgaben, vgl. PDF-Datei für vollständige Angaben