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d) Deckungsmittel der betrieblichen Altersversorgung - relative Entwicklung seit 1990

Werte bis 1995 in Mrd. DM, ab 2000 in Mrd. Euro (Stand: Juli 2021)

05.08.2021

Die Deckungsmittel der betrieblichen Altersversorgung, also die Vermögenswerte mit denen die Verpflichtungen in der betrieblichen Altersversorgung einmal bedient werden, betrugen 653 Mrd. Euro Ende des Jahres 2019 und haben damit um 3,5% gegenüber dem Vorjahr (631 Mrd. Euro) zugenommen.

Die Deckungsmittel sind gestiegen bei den

  • Direktzusagen um 1,8% (Anstieg von 305,9 Mrd. auf 311,4 Mrd. Euro),
  • Pensionskassen um 4,6% (Anstieg von 174,9 Mrd. auf 183 Mrd. Euro),
  • Direktversicherungen um 4,7% (Anstieg von 65,8 Mrd. auf 71,8 Mrd. Euro),        
  • Pensionsfonds um 10,3% (Anstieg von 44,7 Mrd. auf 49,3 Mrd. Euro),
  • Unterstützungskassen um 1,4% (Anstieg von 36,9 Mrd. auf  37,4 Mrd. Euro).

Von den Deckungsmitteln für Direktzusagen in Höhe von insgesamt 311,4 Mrd. Euro (2019) entfallen rd. 166 Mrd. Euro auf laufende Renten und rund 145 Mrd. Euro auf unverfallbare Anwartschaften. Bei den Unterstützungskassen ist die Anzahl der versorgungsberechtigten Rentner von rund 445.000 in 2018 auf rund 454.000 in 2019 gestiegen. Die Anzahl der gesetzlich unverfallbaren Anwartschaften beträgt rund 1,64 Mio. Anwartschaften.

Quelle: Klein R. (2021), Die Deckungsmittel der betrieblichen Altersversorgung in 2019, in: Betriebliche Altersversorgung, Heft 5/2021, S. 429f.