aba - Fachverband für betriebliche Altersversorgung 

 

Die Adresse für betriebliche Altersversorgung  

in Deutschland und Europa  

 

 

   Leitbild und Anspruch der aba 

 

 

    Impressionen von der 80. aba-Jahrestagung

      80. aba-Jahrestagung am 3. und 4. Mai 2018 in Berlin

      Am Donnerstag und Freitag, dem 3. und 4. Mai 2018, fand in Berlin die 80. aba-Jahrestag statt, an der ca. 750 Personen teilnahmen.

      Im Anschluss an den Lagebericht des Vorstandsvorsitzenden Heribert Karch stellte der neue beamtete Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Dr. Rolf Schmachtenberg die rentenpolitischen Vorhaben im Koalitionsvertrag vor und erläuterte den Auftrag der noch am selben Nachmittag der Öffentlichkeit vorgestellten Rentenkommission der Bundesregierung. Ihm folgte als Rednerin die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund Gundula Roßbach. Sie referierte über aktuelle Entwicklungen in der Alterssicherung aus Sicht der Rentenversicherung und behandelte dabei auch die geplante säulenübergreifende Renteninformation.

      Den Abschluss der öffentlichen Plenumssitzung am Vormittag des 3. Mai 2018 bildete ein Vortrag von Professor Marcel Fratzscher Ph.D., Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Sein Vortrag widmete sich dem Thema „Ungleichheit in der Vermögensbildung und Vorsorge in Zeiten des demographischen Wandels“.

      Ausführliche Berichte zur gesamten Veranstaltung (einschließlich der Tagungen der sieben Fachvereinigungen Direktzusagen, Unterstützungskassen, Pensionskassen, Pensionsfonds, Direktversicherungen, Mathematische Sachverständige und öffentlich-rechtliche Versorgungseinrichtungen) erscheinen in den kommenden Ausgaben des Mitteilungsblatts BetrAV. Die Ausgabe 4/2018 erscheint am 15. Juni 2018, die Ausgabe 5/2018 am 31. Juli 2018.

        aba fordert Reform von § 6a EStG

        Die aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung fordert eine Reform des steuerlichen Rechnungszinses und des Bewertungsverfahrens in § 6a des Einkommensteuergesetzes (EStG). „Der steuerliche Abzinsungssatz von 6% ist angesichts des Niedrigzinsumfeldes deutlich zu hoch. Damit werden die Unternehmen in Deutschland gezwungen, dem Staat ein zinsloses Darlehen zu gewähren.“, sagte Georg Geberth, Leiter des Fachausschusses Steuerrecht, auf dem 12. aba-Forum Steuerrecht in Mannheim. Zudem sei das Bewertungsverfahren in Bezug auf moderne, effiziente und flexible Zusageformen nicht sachgerecht. 

        Anhand des Bewertungsverfahrens werden die zu bildenden steuerlichen Rückstellungen berechnet. 

        Geberth stellte auf dem Forum Steuerrecht vor über 100 Experten der betrieblichen Altersversorgung ein Papier vor, das die Überlegungen der aba zu Rechnungszins und Bewertungsverfahren in verständlicher Sprache auf den Punkt bringt. Es steht hier zum Abruf bereit.


         

        aba unterstützt Antrag zur Abschaffung der Doppelverbeitragung

        Der Bundestagsausschuss für Gesundheit wird in seiner Sitzung am Mittwoch, den 25. April 2018, von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr eine öffentliche Anhörung zu dem Antrag „Gerechte Krankenversicherungsbeiträge für Betriebsrenten – Doppelverbeitragung abschaffen“ der Abgeordneten Matthias W. Birkwald, Sabine Zimmermann (Zwickau), Fabio De Masi, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE durchführen. Auch die aba ist zu der Anhörung geladen und hat bereits ihre Stellungnahme abgegeben.

        Darin begrüßt sie, dass die Frage der Doppelverbeitragung die Aufmerksamkeit der Gesetzgebung erlangt hat. Mit dem GKV-Modernisierungsgesetz ist 2003 eine politische Entscheidung getroffen worden, die zwar grundsätzlich rechtlich nicht zu beanstanden ist, bei den Beschäftigten und Betriebsrentnern aber in großem Maße Vertrauen gekostet hat und die Ausweitung der betrieblichen Altersversorgung behindert hat. Jeder Versuch, die Anwendungsfälle doppelter Verbeitragung zu beseitigen, sollte nach Auffassung der aba darauf abzielen, keine neuen unsachgerechten Differenzierungen oder Ungleichbehandlungen zu verursachen. Nach Möglichkeit sollte der Rechtszustand von 2003 wieder hergestellt werden, Betriebsrenten also mit dem halben Beitragssatz in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung verbeitragt werden. Wie nach der Reform der Riester-Betriebsrenten durch das BRSG sollte darüber hinaus grundsätzlich gelten, dass die Betriebsrenten beitragsrechtlich nicht schlechter stehen dürfen als die private Vorsorge und daher auch nur einmal verbeitragt werden sollten.


         

        Ergebnisbericht: Die reine Beitragszusage gemäß dem Betriebsrentenstärkungsgesetz

        Zum 1. Januar 2018 ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) in Kraft getreten. Das neu eingeführte Sozialpartnermodell stellt in den Augen vieler Betriebsrentenexperten einen regelrechten Paradigmenwechsel dar. Es erlaubt eine reine Beitragszusage und wird flankiert durch steuer-, aufsichts- und sozialversicherungsrechtliche Regelungen. Das Zusammenspiel und die Umsetzung der neuen Regelungen sind hochkomplex und herausfordernd.

        Eine gemeinsame „Arbeitsgruppe Zielrente“ der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e. V. und des IVS – Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e. V. hat sich in mehrmonatiger Arbeit der Frage gewidmet, wie „die reine Beitragszusage gemäß dem Betriebsrentenstärkungsgesetz“ umzusetzen ist. Die Ergebnisse wurden in einem 124-seitigen Ergebnisbericht zusammengefasst.

        [weitere Informationen]


         

         

        aba - Tagungen 2018

         13. März 2018

        Infotag Versorgungsausgleich in Mannheim


        24. April  2018

        Forum Steuerrecht in Mannheim


        25. April 2018

        Forum Arbeitsrecht in Mannheim


        03. und 04. Mai 2018

        80. Jahrestagung in Berlin 


         10. September 2018

        Fachtagung "Aufsichtsrecht für EbAV"


        11. September 2018

        Tagung der Fachvereinigung Pensionskassen


        26. September 2018

        Tagung der Fachvereinigung  Mathematische Sachverständige


         

         

         

          aba in der Presse

           

           

           

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          Die aktuelle Ausgabe 1-2018 vom 29.03.18 lesen Sie hier.

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